Der Informationsbus zum Thema Menschenhandel wurde am 18. Oktober 2017 in Bern eingeweiht. Zwischen Oktober 2017 und Oktober 2018 durchquert er die ganze Schweiz und informiert die Schweizer Bevölkerung über die Thematik.

Passanten sind eingeladen, den Bus zu besuchen und im Inneren mehr über die verschiedenen Formen von Menschenhandel zu erfahren, sowie Organisationen kennenzulernen, die im Verdachtsfall kontaktiert werden sollten. Hier geht's zur Foto-Gallerie der vergangenen Haltestellen. 

Bus Route

Place
Yverdon, 15 - 16 juin 2018 Promenade Auguste-Fallet, Yverdon
Zürich, 28. - 30. Juni 2018 Hechtplatz, Zürich
Thun, 18. August 2018 Waisenhausplatz, Thun
Neuchâtel, 23 - 25 août 2018 Peristyle, Neuchâtel
La Chaux-de-Fonds, 30 août - 1 septembre 2018 Place de la Gare, la Chaux-de-Fonds
Morat, 13 septembre 2018 Berntor, Morat
Fribourg, 14 - 15 septembre 2018 Place Python, Fribourg
Bulle, 21 - 22 septembre 2018 Place des Alpes, Bulle
Martigny, 28 septembre - 7 octobre 2018 CERM, Martigny
Genève, 13 - 18 octobre 2018 à confirmer
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Bern, 18. bis 21. Oktober 2017 Kornhausplatz, Bern
Lausanne, 2. novembre 2017 Ch. des Abeilles 14, Lausanne
Bienne, 17 novembre 2017 Place centrale, Bienne
Bellinzona, 14 aprile 2018 Piazza del Sole, Bellinzona
Locarno, 17 aprile 2018 Largo Zorzi, Locarno
Lugano, 19 aprile 2018 Piazza Manzoni, Lugano
Chiasso, 20 aprile 2018 Piazza Indipendenza, Chiasso
Solothurn, 8. und 9. Mai 2018 Kreuzackerplatz, Solothurn
Basel, 28. Mai 2018 Barfüsserplatz, Basel
St. Gallen, 31. Mai - 1. Juni 2018 Marktgasse beim Brunnen, St.Gallen
Lausanne, 8 - 9 juin 2018 Place de l'Europe, Lausanne

 

Die rosarote Brille

Das Symbol der rosaroten Brille steht für die falschen, meist geschönten Vorstellungen, die Opfer von Menschenhandel haben, bevor sie ins Transit- oder Zielland kommen. Sie verlassen ihre Heimat mit grosser Hoffnung: Genug Geld verdienen um für die Familie zu sorgen? Eine neue Perspektive? Eine einmalige Chance nutzen? Ein besseres Leben?

Die Opfer werden getäuscht und realisieren bald, wie bitter die Realität ist. Ihre Hoffnungen zerschlagen sich. Die Realität ist weit von einer „rosaroten Welt“ entfernt. Sie werden Opfer von Ausbeutung und Missbrauch.

Gleichzeitig gilt der Slogan „Lass dich nicht blenden“ auch für die Schweizer Bevölkerung. Menschenhandel ist kein Phänomen, das nur andere Länder betrifft. Auch in der Schweiz werden Menschen ausgebeutet und Opfer von Menschenhandel. Lass dich nicht blenden – schau hin!

 

 

Partner

IOM Bern koordiniert das Busprojekt und zählt dabei auf die Hilfe der Umsetzungspartnerin FAS (Fondation Neuchâteloise pour la coordination de l’Action Sociale) und der Mitglieder des Steuerungskomitees, in dem Bundes- und Kantonsbehörden sowie NGOs vertreten sind.

Lokale Partner wie die „kantonalen runden Tische gegen Menschenhandel“ unterstützen die Organisation der Busstopps vor Ort.

Das Busprojekt wird von den folgenden Institutionen finanziell unterstützt: Bundesamt für Polizei fedpol, Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, Staatssekretariat für Migration SEM, Oak Foundation, Swisslos – Lotteriefonds des Kantons Bern, Au Cœur des Grottes, ECPAT – Kinderschutz Schweiz.

 

 

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